In vielen Regalen stehen Bücher, die einmal gelesen wurden und seitdem nur noch Platz einnehmen, während anderswo im Haus oder in der Nachbarschaft frischer Lesestoff gesucht wird. Ein einfacher Tausch mit den Nachbarn bringt beide Seiten weiter, ohne dass irgendwer ein neues Buch kaufen muss.
Sprich Nachbarn direkt an oder hänge einen kurzen Zettel im Treppenhaus aus, um herauszufinden, wer ebenfalls Interesse an einem Bücheraustausch hat. Oft reicht schon ein kurzes Gespräch, um eine regelmäßige Runde ins Leben zu rufen.
Einen festen Rhythmus für den Austausch finden
Ein fester Termin, etwa einmal im Monat, macht den Büchertausch zu einer verlässlichen Gewohnheit, statt ihn dem Zufall zu überlassen. So weiß jeder Beteiligte, wann er die eigenen gelesenen Bücher bereitstellen und neue mitnehmen kann.
Lege die abzugebenden Bücher an einem gut sichtbaren, trockenen Ort bereit, damit sie beim Tausch nicht beschädigt oder vergessen werden. Ein kurzer Blick auf den Einband vorher zeigt, ob das Buch noch in einem Zustand ist, den man selbst gerne annehmen würde.
Notiere dir kurz, welche Bücher du bereits gelesen hast, damit beim nächsten Tausch keine Doppelungen entstehen und die Auswahl frisch bleibt. Eine kleine Liste reicht völlig aus, um den Überblick über die eigene Sammlung zu behalten.
Auch Kinderbücher eignen sich hervorragend für einen solchen Tausch, da sie oft schnell durchgelesen sind und danach ungenutzt im Regal stehen. Eltern in der Nachbarschaft freuen sich meistens über frischen Lesestoff für ihre Kinder, ohne dafür etwas Neues kaufen zu müssen. Ein kurzer Austausch an der Wohnungstür reicht oft schon aus, um mehreren Kindern gleichzeitig neue Geschichten zu bringen.
Mit einem regelmäßigen Büchertausch unter Nachbarn wandert Lesestoff einfach von Regal zu Regal, statt ungenutzt liegen zu bleiben. Eine kleine Gewohnheit, die nebenbei auch den Kontakt in der Nachbarschaft stärkt.